Mit kiloweise Cannabis gestoppt: Autofahrer (30) landet trotz Genehmigung in U-Haft

Bad Gottleuba-Berggießhübel/Dresden - Als ein Autofahrer (30) mit sieben Kilogramm Cannabis vom Zoll gestoppt wurde, wirkte alles rechtmäßig. Schließlich konnte der Mann eine Einfuhrgenehmigung vorlegen. Doch die Beamten hatten eine Vermutung.

Der Zoll stoppte auf einem Rastplatz an der A17 einen Mann (30), der mit sieben Kilo Cannabis unterwegs war. (Symbolfoto)  © Julian Stratenschulte/dpa

Wie die Dresdner Staatsanwaltschaft mitteilt, steht der Ukrainer unter Verdacht, dass er entgegen der vorliegenden Genehmigung des Bundesamtes für Arzneimittel und Medizinprodukte das Medizinal-Cannabis keineswegs nach Erfurt bringen wollte.

Stattdessen wird vermutet, dass er plante, den Stoff nach Berlin zu fahren, um ihn dort gewinnbringend an einen Abnehmer zu verkaufen.

Der Zoll hatte den 30-Jährigen am vergangenen Donnerstag am Rastplatz "Am Heidenholz" gestoppt, nachdem der Mann das Cannabis aus der Tschechischen Republik am Grenzübergang in Altenberg nach Deutschland gebracht hatte.

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Nach der Kontrolle an der A17 wurde der Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Ihm wird nun Handeltreiben mit Cannabis in nicht geringer Menge vorgeworfen.

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Verdächtiger sitzt nach Cannabis-Fund in U-Haft

Am 12. Juni wurde nach einem Antrag der Dresdner Staatsanwaltschaft ein Haftbefehl durch einen Ermittlungsrichter erlassen. Der 30-Jährige, der nicht vorbestraft ist, sitzt aktuell in Untersuchungshaft. Er hat die Tat bisher nicht zugegeben.

Die Ermittlungen dauern noch an.

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