Vor sieben Jahren eingebrochen: Autoschlosser als Gold-Dieb vor Gericht

Dresden - Besser spät als nie. Eigentlich repariert Dawid C. (37) Autos, die er dann weiterverkauft. Das Geschäft läuft gut. Doch noch vor Jahren war der Familienvater ganz anders unterwegs. Diese Vergangenheit holte ihn jetzt ein: Der Pole stand wegen eines Einbruchs aus dem Jahr 2019 vorm Amtsrichter in Dresden.

Familienvater Dawid C. (37, r.) holte jetzt die Vergangenheit ein.  © c

Über die Terrassentür war Dawid damals in Dresden-Plauen in ein Haus eingestiegen, hatte alles durchwühlt und Goldschmuck im Wert von 2800 Euro geklaut. Es wurden Fingerabdrücke gesichert und schnell war klar, wer der Täter war.

Denn Dawid hatte schon 2018 in Berlin eine Geldstrafe wegen Diebstahls kassiert. Aber: Der Pole war nicht auffindbar.

"Ich hatte damals eine schwere Zeit", so Dawid, der ohne Eltern aufwuchs, im Gericht. "Ich nahm Drogen, trank Alkohol, hatte Depressionen." Die Taten habe er begangen, um die Sucht zu finanzieren.

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Doch Ende 2024 zog er die Reißleine. "Ich bin seither in Behandlung und alles ist besser, ich nehme nichts mehr", so Dawid. Er baute sich eine eigene Firma auf, werkelt an Fahrzeugen und verkauft sie.

Als er in diesem Jahr von einem Kunden aus Schweden zurückkam, klickten aber die Handschellen - weil er in Deutschland noch gesucht wurde ...

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"Was ich damals gemacht habe, tut mir heute sehr leid", so der reuige Angeklagte. Der Richter zeigte dann auch Milde: Ein Jahr Haft lautete das Urteil. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.

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