Kölleda - Nach einem mutmaßlichen Sexualverbrechen im Landkreis Sömmerda ermittelt die Polizei.
Wie die Beamten berichten, soll sich die Tat am Sonntagabend (13. September) in einer Gemeinschaftsunterkunft im Raum Kölleda ereignet haben. Den bisherigen Erkenntnissen nach kam es zu einem "Sexualdelikt zum Nachteil einer Jugendlichen".
Der Tatverdächtige konnte in der Folge noch in der entsprechenden Nacht von der Polizei an seiner Wohnanschrift vorläufig festgenommen werden.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Erfurt war der Mann am darauffolgenden Tag einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Erfurt vorgeführt worden. Dieser ordnete Untersuchungshaft an, woraufhin der Verdächtige in ein Gefängnis gebracht wurde.
Die Kripo und die Staatsanwaltschaft ermitteln unter anderem wegen des Verdachts der Vergewaltigung. Außerdem stellten die Beamten klar, dass die in den sozialen Medien verbreiteten Darstellungen zur Auffindsituation der Jugendlichen sowie die daraus teilweise abgeleiteten Behauptungen und Spekulationen nicht dem tatsächlichen Ermittlungsstand entsprechen.
"Es wird gebeten, sich nicht an Spekulationen zu beteiligen und ungeprüfte Informationen weiterzuverbreiten. Falschbehauptungen können Betroffene zusätzlich belasten, die laufenden Ermittlungen beeinträchtigen und zudem selbst strafrechtlich relevant sein", teilte die Polizei mit.