Ginsheim - Nach dem Fund eines toten 20-Jährigen in einer Wohnung im südhessischen Ginsheim verdichten sich die Hinweise auf ein Tötungsdelikt. Eine Obduktion erhärtete den Verdacht, dass der junge Mann durch äußere Gewalteinwirkung ums Leben kam. Auch gegen einen mutmaßlichen Mitbewohner des Opfers hat sich der Tatverdacht bekräftigt.
Die Leiche des 20-Jährigen war am Sonntag (16. August) in einer Wohnung in Ginsheim gefunden worden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen seines Todes liefen daraufhin an.
Noch am Montag wurde der Leichnam in der Rechtsmedizin untersucht.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Darmstadt und der Polizei erhärtete die Obduktion den Verdacht, dass der 20-Jährige durch äußere Gewalteinwirkung ums Leben gekommen ist.
Gleichzeitig rückte ein 23 Jahre alter Mann weiter in den Fokus der Ermittler. Bei ihm soll es sich um den Mitbewohner des Getöteten handeln. Die bisherigen Ermittlungen bekräftigten laut den Behörden den Tatverdacht gegen den 23-Jährigen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt erließ ein Haftrichter am Amtsgericht Groß-Gerau schließlich einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Tatverdächtigen. Anschließend wurde der 23-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Zu den genauen Umständen der Tat und einem möglichen Motiv machten die Ermittlungsbehörden bislang keine weiteren Angaben.