Frau klaut Handy aus Auto - dann kommt eine schreckliche Wahrheit ans Licht

Anchorage (Alaska/USA) - Vor etwa vier Jahren klaute eine Frau ein Telefon aus dem Auto eines US-Amerikaners. Am Donnerstag stand dieser nun vor Gericht - als Angeklagter.

Am Donnerstag stand der Angeklagte vor Gericht. (Symbolbild)
Am Donnerstag stand der Angeklagte vor Gericht. (Symbolbild)  © 123RF/stockdeca

Wie das People-Magazin berichtete, hatte eine Obdachlose im September 2019 ein Handy aus dem Truck eines Mannes geklaut. Worüber sie kurz darauf stolperte, ließ sie entsetzt zurück.

So befanden sich auf dem Smartphone insgesamt 39 Bilder und zwölf Videos, auf denen zu sehen ist, wie ein Mann in einem Hotel im US-Bundesstaat Alaska mordet.

Sofort brachte die Frau das Telefon auf ein Polizeirevier.

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"[Auf den Aufnahmen] kann man sehen, wie der Angeklagte [eines der Opfer] wiederholt gewürgt hat", sagte die stellvertretende Staatsanwältin Heather Nobrega. "Mann kann sehen, wie er auf ihren Hals eintritt, wie er ihr gegen den Bauch tritt."

Außerdem soll er sie dabei immer wieder unsittlich berührt und auf ihre Augen eingestochen haben.

Mann gesteht Mord an zwei Frauen vor der Polizei

Veronica Abouchuk (†52) war eines der Opfer von Brian Steven Smith (52).
Veronica Abouchuk (†52) war eines der Opfer von Brian Steven Smith (52).  © Facebook/Screenshot/Anchorage Police Department

Die Ermittler fanden schnell heraus, dass es sich bei dem Mann im Video um Brian Steven Smith (52) handelte. Kurzerhand konnte dieser festgenommen werden.

In einem Gespräch mit der Polizei soll er die Morde an zwei Personen - Kathleen Henry (†30) und Veronica Abouchuk (†52) - schließlich gestanden haben. Sein Motiv ist bisher noch unklar.

"Warum Smith diese schrecklichen Verbrechen [...] begangen hat, werden wir vermutlich nie mit Sicherheit wissen", so Nobrega am Donnerstag weiter. "Was wir jedoch wissen, ist, dass der Angeklagte zwei Frauen gewaltsam und brutal ermordet hat. Deshalb sind wir hier."

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Anschließend wurde Smith in mehreren Fällen, darunter Mord, Totschlag und sexueller Missbrauch, für schuldig befunden. Zuvor hatte er sein Geständnis zurückgenommen. Sein Urteil steht noch aus, ihm droht eine lebenslängliche Haftstrafe.

Titelfoto: 123RF/stockdeca

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