Leichenfund nach Hausbrand: Hinweise auf gewaltsamen Tod

Eddelak/Itzehoe - Mehr als sechs Jahre nach dem Feuer in einem historischen Gebäude in Eddelak (Kreis Dithmarschen, Schleswig-Holstein) und einem Leichenfund in dem Haus hat die Kripo neue Hinweise bekommen.

Fünf Tage nach dem Feuer fanden Ermittler menschliche Überreste.  © Pressestelle des Kreisfeuerwehrverbandes Dithmarschen

Die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Itzehoe bittet in einer gemeinsamen Mitteilung mit der Staatsanwaltschaft Itzehoe daher die Bevölkerung um Hilfe und sucht Zeugen.

Das Reetdachhaus in der Averlaker Straße war in der Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag, dem 10. April 2020, vollständig niedergebrannt.

Tagelang galt der 31-jährige Bewohner des Hauses als vermisst - bis fünf Tage später Leichenspürhunde in der Brandruine anschlugen. Die Ermittler fanden daraufhin stark verbrannte menschliche Überreste.

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Sie wurden unter anderem zur zweifelsfreien Identifikation des 31-Jährigen nach Hamburg an die Rechtsmedizin übergeben.

"Die damalige rechtsmedizinische Untersuchung ergab Hinweise darauf, dass der Mann gewaltsam zu Tode gekommen sein könnte", heißt es in der Mitteilung am Freitag. Durch die neuen Hinweise führt die Kriminalpolizei die Ermittlungen fort.

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Zeugen, die Angaben zu dem Brandgeschehen, dem Todesfall oder zu sonstigen Umständen im Zusammenhang mit den Ereignissen in der Nacht vom 09. auf den 10. April 2020 machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04821 6020 beim Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Itzehoe zu melden.

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