Allersberg/Hilpoltstein - Im mittelfränkischen Landkreis Roth haben Unbekannte am Samstagabend offenbar vorsätzlich zahlreiche Metallteile auf der A9 verteilt. Mehrere Fahrzeuge wurden dadurch beschädigt.
Wie die Polizei am Montag mitteilte, meldeten sich gegen 20.50 Uhr mehrere Verkehrsteilnehmer mit Reifenschäden.
Die Betroffenen waren zuvor zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg-Ost und der Anschlussstelle Hilpoltstein unterwegs gewesen.
Betroffen waren beide Fahrtrichtungen. Zudem stellte sich bei den Ermittlungen heraus, dass Abschleppdienste bereits zuvor Fahrzeuge mit vergleichbaren Schäden abtransportiert hatten.
Die Verkehrspolizei Feucht führte daraufhin in beiden Richtungen sogenannte Sperrfahrten durch, um den Verkehr abzubremsen und die Fahrbahnen abzusuchen.
"Im Zuge dessen sammelten die Beamten insgesamt rund 250 Metallteile (Nägel, Winkel, Schrauben) von den Fahrbahnen", teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken mit.
Vermutlich hat ein Beifahrer das Metall verteilt
Die Gegenstände lagen in mehreren größeren Ansammlungen auf dem rechten Fahrstreifen, an Einfahrten beziehungsweise Anschlussstellen sowie auf dem Standstreifen.
"Nach aktueller Einschätzung muss davon ausgegangen werden, dass die Metallteile primär durch einen Beifahrer während der Fahrt vorsätzlich auf die Fahrbahn geworfen wurden."
Neben Zeugen sucht die Polizei auch weitere Autofahrer, deren Fahrzeuge durch die Metallteile beschädigt wurden. Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 09128/9197-0 entgegen.