Abschiedsbrief führt zu lebloser Frau: Vater tötet wohl Tochter und dann sich selbst

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Tübingen - Ein 89-jähriger Mann und seine Tochter (†57) wurden am Dienstagmorgen tot in ihren jeweiligen Wohnungen in Tübingen gefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Vater erst seine Tochter und dann sich selbst getötet hat.

Die Tragödie führte am Dienstag zu einem Großaufgebot der Einsatzkräfte. (Symbolfoto)
Die Tragödie führte am Dienstag zu einem Großaufgebot der Einsatzkräfte. (Symbolfoto)  © Jonas Walzberg/dpa

Die Familientragödie nahm am Dienstagmorgen gegen 8.40 Uhr seinen Lauf.

Wie die Staatsanwaltschaft und Polizei Reutlingen mitteilten, wurden die Beamten in einen Tübinger Stadtteil zu einer betreuten Wohneinrichtung gerufen. Die 85-jährige Ehefrau des Mannes hatte einen Abschiedsbrief ihres Mannes gefunden. Gemeinsam mit einer Betreuerin betrat sie daraufhin sein Zimmer und entdeckte dort den toten 89-Jährigen.

In dem hinterlassenen Brief fanden sich zudem Hinweise auf die gemeinsame Tochter des Paares. Die 57-Jährige lebte ebenfalls in einer Betreuungseinrichtung in Tübingen. Die Beamten überprüften daraufhin die Wohnung der Frau. Doch auch für sie kam jede Hilfe zu spät.

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Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen wegen des Verdachts eines sogenannten innerfamiliären Tötungsdelikts aufgenommen.

Der Fall wird weiter untersucht

Nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse gehen die Behörden davon aus, dass der 89-Jährige erst seine Tochter tötete, bevor er sich selbst das Leben nahm. Hinweise auf eine Beteiligung Dritter gibt es derzeit nicht.

Die Hintergründe der Tat und die Todesursachen sind nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Eine Obduktion der beiden Leichen soll weiteren Aufschluss geben.

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, findet Ihr bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Titelfoto: Jonas Walzberg/dpa

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