Ammoniak-Alarm! Eine Person schwer verletzt, Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten
Bremervörde - Achtung, Ammoniak! Mit einem Großaufgebot rückten Einsatzkräfte am Montagnachmittag zu einem Betrieb in Bremervörde (Kreis Rotenburg (Wümme), Niedersachsen) aus. Auch am Abend dauerten die Arbeiten vor Ort weiter an.
Auf dem Gelände in der Hasenstraße hatte es einen Arbeitsunfall gegeben, weshalb Ammoniak ausströmt. Nach Angaben eines Reporters vor Ort soll eine Ammoniak-Leitung dabei durchtrennt worden sein.
Der Bereich rund um den Betrieb wurde daraufhin weiträumig abgesperrt, teilte die Polizei mit. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde bei dem Vorfall eine Person schwer verletzt.
"Ein Großaufgebot an Einsatzkräften ist weiterhin vor Ort, um die Lage zu bewältigen und die erforderlichen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr durchzuführen", hieß es von der Feuerwehr am Abend.
Nach aktuellem Kenntnisstand bestehe jedoch keine Gefährdung für die Bevölkerung. Dennoch bittet die Feuerwehr weiterhin vorsorglich Fenster und Türen geschlossen zu halten, Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten sowie den abgesperrten Bereich weiträumig zu meiden.
Ammoniak-Austritt in Bremervörde: Lage weiterhin eher unverändert
Evakuierungen wären derzeit nicht notwendig. Sollte es dennoch dazu kommen, werden Betroffene direkt durch die Einsatzkräfte vor Ort an den jeweiligen Gebäuden informiert und zum Verlassen aufgefordert.
Die Lage am Abend sei im Vergleich zum Nachmittag weitestgehend unverändert. Entwarnung könne deshalb noch nicht gegeben werden. Wie lange der Einsatz noch andauern wird, ist nicht absehbar.
Erstmeldung um 18.53 Uhr, aktualisiert um 19.43 Uhr.
Titelfoto: Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme)
