Betrunkener drei Mal an einem Tag gestoppt: Jetzt wird sein Auto verschrottet

Montabaur - Mindestens 1,6 Promille und kein Unrechtsbewusstsein: Ein 61 Jahre alter Autofahrer ist wegen Trunkenheit hinter dem Steuer innerhalb von zwölf Stunden gleich drei Mal von der Polizei angehalten worden.

Ein 61-jähriger Mann zeigte sich hinsichtlich seiner Fahrtüchtigkeit gleich mehrfach uneinsichtig. (Symbolbild)
Ein 61-jähriger Mann zeigte sich hinsichtlich seiner Fahrtüchtigkeit gleich mehrfach uneinsichtig. (Symbolbild)  © Montage: Paul Zinken/dpa, Swen Pförtner/dpa

Wie die Beamten in Montabaur (Rheinland-Pfalz) am Sonntag mitteilten, erwarte den Verkehrssünder nun eine empfindliche Strafe, außerdem wird sein Auto verschrottet.

Der betrunkene Mann fiel erstmals Beamten in Nordrhein-Westfalen an der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz auf. Die Polizisten untersagten ihm die Weiterfahrt mit seinem Auto - vergeblich. Kurze Zeit später wurde der 61-Jährige dann von rheinland-pfälzischen Beamten in der Gegend um Montabaur kontrolliert, diesmal ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von knapp 1,6 Promille.

Dem Mann wurde der Führerschein entzogen und um auf Nummer sicher zu gehen, wurde auch sein Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Doch der Senior blieb uneinsichtig.

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Zwar wurde er von den Polizisten in ein Motel gefahren, um seinen Rausch auszuschlafen. Aber am Sonntagmorgen wurde er wieder in seinem Wagen von der Polizei aufgegriffen - immer noch stark alkoholisiert.

Wie die Beamten mitteilten, habe sich der 61-Jährige von einem Taxi vom Motel zum Abstellort seines Wagens fahren lassen, wo ihm ein Bekannter einen Ersatzschlüssel brachte. Da der Mann keinerlei Unrechtsbewusstsein zeigte, sei sein Auto beschlagnahmt worden und werde nun verschrottet, hieß es. Außerdem muss er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2000 Euro zahlen.

Titelfoto: Montage: Paul Zinken/dpa, Swen Pförtner/dpa

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