Bettler rauben Kiosk-Besucher aus: Dreistelliger Eurobetrag erbeutet
Straubing - In niederbayerischen Straubing soll eine Gruppe von Bettlern einen Mann ausgeraubt haben. Die Polizei ermittelt wegen möglicher räuberischer Erpressung und fahnden nach den Verdächtigen.
Der Vorfall soll sich am Sonntag gegen 12.50 Uhr und 13.10 Uhr im Bahnhofsbereich ereignet haben.
Das spätere Opfer sei in diesem Zeitraum dabei gewesen, sich vor Ort eine Zeitschrift zu kaufen. Dabei wurde er von den drei bislang unbekannten Personen angesprochen.
Die zwei Männer und eine Frau sollen ihn nach Geld gefragt haben - was er mehrfach jedoch ablehnte. Daraufhin habe einer der Beschuldigten eine Kurzwaffe gezogen und ihn damit bedroht.
"Der Mann übergab daraufhin insgesamt 130 Euro. Verletzt wurde er nicht", teilte die Polizeiinspektion Straubing am Mittwoch mit.
"Nach Angaben des Geschädigten führte die weibliche Person zunächst ein Bettelschild mit sich." Einer der Männer soll sich zudem im weiteren Verlauf auf den Boden gelegt und um Geld gebettelt haben.
Konkret konnten die Täter nicht beschrieben werden. Mögliche Zeugen oder Personen, die Informationen zu den Verdächtigen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Titelfoto: Schimpfhauser/TAG24
