Brände in Allendorf: Polizei schnappt Tatverdächtigen
Von Jenny Tobien
Allendorf - Die Handschellen haben geklickt! Nach einigen Bränden und versuchten Branddelikten im nordhessischen Allendorf hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen.
Der 32-Jährige befindet sich in Untersuchungshaft, wie die Staatsanwaltschaft Marburg und die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg mitteilten.
Laut den Angaben hatten Beamte am Sonntag in der Nähe eines Tatorts den Mann kontrolliert, der mit einem abgedunkelten E-Scooter unterwegs war. Dabei sei ein Brandgeruch festgestellt worden, weitere Ermittlungsmaßnahmen waren die Folge.
Die zuständige Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Marburg habe am Montag dann entsprechend einen Untersuchungshaftbefehl wegen Wiederholungsgefahr erlassen.
Konkret geht es demnach um zwei in Brand gesetzte Lagerhütten und weitere versuchte Branddelikte am zurückliegenden Wochenende in Allendorf im Landkreis Waldeck-Frankenberg.
Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen besteht der dringende Verdacht, dass der 32-Jährige zudem für weitere Brandlegungen in der Region zwischen dem 23. Juli und 23. August verantwortlich sein könnte. Ermittlungen laufen, laut den Angaben waren bei den Bränden teils massive Schäden entstanden. Menschen seien nicht verletzt worden.
Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
