Köln - Der #CarFriday ist für viele Autofans der Start in die Tuning- und Autosaison. Die Polizei ist deshalb in ganz NRW verstärkt im Einsatz und kündigt harte Kontrollen an.
Für viele ist der Tag ein harmloses Szene-Treffen. Doch wenn aus "sehen und gesehen werden" plötzlich Geschwindigkeit, Lärm und Risiko für andere werden, hört der Spaß laut Polizei auf.
Aus diesem Grund sind am Freitag zahlreiche Beamte sowohl zivil als auch in Uniform im Einsatz. Kontrollen laufen unter anderem in Köln, Leverkusen und auf mehreren Autobahnabschnitten.
Sie haben Raser, Poser und illegales Tuning im Blick. Für die, die erwischt werden, kann das richtig teuer werden und teilweise auch strafrechtliche Folgen haben.
Problematisch wird es, wenn Fahrzeuge durch übermäßige Lautstärke auffallen, Fahrer bewusst provozieren oder durch ihr Verhalten andere Verkehrsteilnehmer gefährden.
Denn was für manche ein "kurzer Kick" ist, endet für andere im Krankenhaus oder schlimmer. Zahlen der aktuellen Verkehrsunfallbilanz für NRW zeigen: 2025 war die Zahl verbotener Autorennen so hoch wie noch nie. In 663 Fällen kam es infolge solcher Rennen zu Verkehrsunfällen. 19 Menschen ließen dabei Ihr Leben.
Gerade am Karfreitag sieht die Polizei ein erhöhtes Risiko für entsprechende Verstöße. Die Polizei richtet deshalb einen klaren Appell an alle Autofahrer: "Mit Verstand fahren und Rücksicht nehmen!"