Diebeszug am Hafen: Unbekannte machen sich an Rettungsbooten zu schaffen, dann kommt es noch dicker

Drochtersen - Schock in Niedersachsen: Eine nächtliche Diebestour hat am Ruthenstromsperrwerk in Drochtersen (Kreis Stade) einen schweren Schaden hinterlassen.

Unbekannte suchten die Hafenanlage im Ruthenstromsperrwerk in Drochtersen heim und sorgten dort für einen großen Schaden.  © Polizeiinspektion Stade

Unbekannte suchten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag die Hafenanlage an der Seglerstraße heim und nahmen dabei gleich mehrere Ziele ins Visier.

Unter anderem machten sich die Täter an den Rettungsbooten der DLRG zu schaffen, teilte die Polizei am Samstag mit. Bei einem festgemachten Motorrettungsboot nahmen sie einen Tank mit. Außerdem zapften sie aus einem weiteren Tank den Kraftstoff ab.

Danach ging die Tour offenbar weiter. Mit Gewalt verschafften sich die Eindringlinge Zutritt zu den Sozialräumen der DLRG. Dabei wurden zwei Türen eingetreten.

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Auch beim benachbarten Vereinsheim des Yacht Clubs drangen die Täter ein. So zertrümmerten sie eine Fensterscheibe, stiegen in das Gebäude und durchsuchten die Räume.

Viel Beute machten sie dort allerdings nicht - nach bisherigen Erkenntnissen verschwanden lediglich etwas Bargeld und ein Mobiltelefon.

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Auch zwei Videokameras am Gebäude des Sperrwerks nahmen die Unbekannten mit. Die Geräte wurden kurzerhand abgerissen und gestohlen.

Wer hinter der nächtlichen Aktion steckt, ist bislang unklar. Deshalb setzt die Polizei auf mögliche Zeugen. Gesucht werden Menschen, die in der betreffenden Nacht rund um die Hafenanlage möglicherweise verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 04143-912340 entgegen.

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