Drogenrazzia in NRW: Polizei ermittelt inzwischen gegen 39 Beschuldigte

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Köln - Zwei Kilogramm Amphetamin, teure Uhren und Tausende Euro Bargeld: Bei einer Razzia gegen eine mutmaßliche Drogenbande hat die Polizei zahlreiche Beweismittel sichergestellt. Gegen 39 Beschuldigte wird ermittelt, zwei weitere Verdächtige sitzen nun in Haft.

Bei der Razzia stellte die Polizei unter anderem zwei Kilogramm Amphetamin, 7000 Euro Bargeld und Tablettenpressen sicher.
Bei der Razzia stellte die Polizei unter anderem zwei Kilogramm Amphetamin, 7000 Euro Bargeld und Tablettenpressen sicher.  © Bildmontage: Polizei Köln

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft Köln mitteilten, vollstreckten die Beamten am Mittwochmorgen (14. Oktober) zwei Haftbefehle gegen Männer im Alter von 29 und 35 Jahren.

Dafür durchsuchten sie acht Wohnungen, Geschäftsräume und Verstecke in Kierspe, Meinerzhagen, Unna und Wuppertal.

Bei den Durchsuchungen fanden die Einsatzkräfte rund zwei Kilogramm Amphetamin, drei Tablettenpressen und größere Mengen an Stoffen zur Drogenherstellung. Außerdem beschlagnahmten sie 7000 Euro Bargeld, teure Uhren, Handys sowie Munition.

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Die beiden Männer stehen im Verdacht innerhalb der Gruppierung, Amphetamin hergestellt, Drogen versteckt, Transporte übernommen und die Rauschmittel vor Ort verkauft zu haben.

Ermittlungen gegen 39 Beschuldigte

Die Aktion ist Teil eines größeren Verfahrens gegen eine mutmaßliche, europaweit aktive Drogengruppe. Bereits Mitte Juni war die Polizei gegen die Verdächtigen vorgegangen. Damals durchsuchten die Beamten 31 Objekte in NRW, Spanien und Österreich.

Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die Verdächtigen Drogengeschäfte im Wert von mehr als elf Millionen Euro abgewickelt haben. Die Ermittler wiesen unter anderem mehr als vier Tonnen Cannabis, über 27 Kilogramm Kokain und rund 1,5 Kilogramm Crack nach. Zudem fanden sie etwa 800 Liter Amphetaminöl, aus denen sich mehr als drei Tonnen Amphetamin herstellen lassen.

Inzwischen richten sich die Ermittlungen gegen 39 Beschuldigte im Alter von 19 bis 56 Jahren. Die Polizei untersucht weiter, wer an den Geschäften beteiligt war und wohin das Geld geflossen ist.

Titelfoto: Bildmontage: Polizei Köln

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