Lüneburg - Durchsuchungen im Norden: Bereits am 8. Oktober hat die Polizei in Lüneburg und Umgebung zugeschlagen. Mit einem Großaufgebot und Unterstützung von Spezialeinsatzkommandos durchsuchten die Einsatzkräfte insgesamt drei Objekte.
Das teilten die Beamten am Montag mit. Hintergrund sind intensive Ermittlungen zu Schussabgaben in Lüneburg und der umliegenden Region.
Nach Angaben der Deutschen Presseagentur soll es sich dabei um zwei Vorfälle im Sommer handeln. Ende August hatten Unbekannte in Scharnebeck auf ein Auto und ein Haus geschossen. Verletzt wurde niemand.
Anfang September erlitt ein 46-Jähriger eine Schusswunde am Bein, als er in Adendorf mit dem Fahrrad unterwegs war.
Nun gehen die Ermittler möglichen Zusammenhängen zwischen den Vorfällen nach und prüfen auch, ob es Verbindungen zu weiteren Taten, etwa auch in Hamburg und Schleswig-Holstein, gibt.
So waren Anfang September nahe den Hamburger Messehallen zwei Männer durch Schüsse gestorben, einer wurde schwer verletzt. Des Weiteren meldeten Zeugen in der Nacht zum 16. August in Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg) Schüsse. Die Polizei fand Patronenhülsen.
Zwischen Polizei und Staatsanwaltschaft bestehe ein enger und kontinuierlicher Austausch über das weitere Vorgehen. Die Ermittlungen laufen.