Durchsuchungsbeschlüsse zu 18 Verfahren: Sächsische Polizei geht gegen Kinderpornografie vor

Chemnitz - Die Chemnitzer Kriminalpolizei hat im August mehrere Einsätze im Kampf gegen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durchgeführt. Es wurden Objekte in Chemnitz, Leisnig, Döbeln, Marienberg, Pockau-Lengefeld, Schneeberg, Schwarzenberg, Raschau-Markersbach und Aue-Bad Schlema durchsucht.

Die Chemnitzer Kriminalpolizei hat im August mehrere Einsätze wegen Kinderpornografie durchgeführt. (Symbolfoto)  © Karl-Josef Hildebrandt/dpa

Die Durchsuchungen fanden am heutigen Mittwoch und am vergangenen Donnerstag statt. Es wurden Beschlüsse zu 18 verschiedenen Verfahren, hauptsächlich wegen Besitzes, Verschiffung oder Verbreitung von Kinderpornografie umgesetzt.

Es wurden Beweise sichergestellt. Insgesamt nahmen die Beamten mehr als 100 Asservate, hauptsächlich Mobiltelefone und Computer, zur Auswertung mit. Die Untersuchung der Beweismittel wird nun laut Polizei einige Zeit in Anspruch nehmen.

"Die Ermittlungen richten sich gegen 20 Männer im Alter zwischen 19 und 62 Jahren (19x deutsche, 1x pakistanische Staatsangehörigkeit)", so die Polizei in einer Mitteilung. Festnahmen gab es nicht.

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Die Staatsanwaltschaft entscheidet dann nach Abschluss der Ermittlungen, ob es ein Strafverfahren geben wird.

Neben den Chemnitzer Kriminalbeamten waren auch Einsatzkräfte von der sächsischen Bereitschaftspolizei bei den Durchsuchungen dabei.

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