Einbrecher in Wohnmobil überrascht, da zückt der Täter ein Messer

Burkhardtsdorf - Im Erzgebirge wurde am Mittwoch ein mutmaßlicher Einbrecher in einem Wohnmobil auf frischer Tat ertappt.

Als der Eigentümer (57) auf den mutmaßlichen Einbrecher (55) traf, zückte dieser plötzlich ein Messer. Der 57-Jährige erlitt eine Schnittwunde. (Symbolbild)  © 123RF / daniidfoto

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, passierte die Tat am Vormittag im Burkhardtsdorfer Ortsteil Eibenberg. Das Wohnmobil stand auf einem Gartengrundstück am Wiesenweg. Als der 57 Jahre alte Eigentümer den Verdächtigen in seinem Wohnmobil vorfand, bedrohte und verletzte dieser ihn.

Ein Zeuge alarmierte die Polizei. Vor Ort trafen die Beamten sowohl auf den Geschädigten als auch auf den mutmaßlichen Täter, einen 55 Jahre alten Deutschen.

"Nach derzeitigem Kenntnisstand hatte der 57-Jährige die geöffnete Tür seines Wohnwagens bemerkt. Als dieser das Fahrzeug betrat, stellte er den 55-Jährigen im Inneren fest", so eine Sprecherin der Polizeidirektion Chemnitz.

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Der 57-Jährige forderte den Eindringling auf, das Fahrzeug zu verlassen. Daraufhin kam es zu einem Gerangel, in dessen Verlauf der Verdächtige den Eigentümer mit einem Messer bedroht haben soll. Bei dem Handgemenge erlitt der 57-Jährige schließlich eine Schnittverletzung.

Ein Anwohner hatte den Vorfall bemerkt und kam dem Verletzten zu Hilfe. Er war es auch, der dann die Polizei informierte.

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Verdächtiger musste zur Blutentnahme

Der 57-Jährige hielt den Verdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei fest. Da die Beamten nicht ausschließen konnten, dass der 55-Jährige unter Einfluss von Betäubungsmitteln stand, musste er mit ins Krankenhaus zur Blutentnahme. Anschließend wurde er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Gegen den Deutschen wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung und des Verdachts des besonders schweren Diebstahls ermittelt.

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