Einbruch in Waffengeschäft: Polizei schnappt zwei Verdächtige, doch die Gefahr ist nicht vorbei
Mittenwald - Die Polizei sucht im Raum Mittenwald im oberbayerischen Landkreis Garmisch-Partenkirchen mit einem Großaufgebot nach flüchtigen Einbrechern. Doch es scheint einen ersten Ermittlungserfolg zu geben: Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen.
"Im Rahmen der intensiven Fahndungsmaßnahmen konnten bislang zwei tatverdächtige Personen, ein 34-jähriger Niederländer und ein 30-Jähriger mit derzeit noch ungeklärter Staatsangehörigkeit, vorläufig festgenommen werden", meldeten die Ordnungshüter am Freitagvormittag.
"Stand jetzt suchen wir mehrere Tatverdächtige", heißt es jedoch vonseiten der Polizei. Die Gefahr sei damit also noch nicht vorbei.
Wie viele Kriminelle jedoch derzeit weiter auf der Flucht seien, ist noch unklar.
Man versuche nun, die notwendigen Informationen durch die beiden zu erfahren.
Laut einer Meldung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd gehen die Ermittler von bewaffneten Tätern aus – zumindest können sie es nicht ausschließen.
Mehrere Polizisten und Hubschrauber im Einsatz
Man habe bei der Festnahme der beiden Verdächtigen auch "eine große Anzahl an Langwaffen sichergestellt". Die Polizei bittet die Bevölkerung um erhöhte Aufmerksamkeit.
Zugleich warnen sie davor, Verdächtige anzusprechen oder Anhalter mitzunehmen. Hinweise werden per Notruf oder über jede Polizeidienststelle angenommen.
Am Morgen gegen 6 Uhr war jenseits der österreichischen Grenze in Innsbruck eingebrochen worden. Die Verdächtigen flüchteten nach ersten Erkenntnissen mit einem Auto nach Deutschland.
"Im Raum Mittenwald verunfallten die Tatverdächtigen mit ihrem Pkw und setzten ihre Flucht zu Fuß fort", heißt es in der Polizeimeldung von Freitagmorgen. Im Unfallwagen seien die beschlagnahmten Waffen gefunden worden.
Aufgrund der laufenden Fahndungsmaßnahmen befänden sich derzeit mehrere Polizeieinheiten und ein Polizeihubschrauber in dem Bereich im Einsatz.
Originalmeldung: 9.57 Uhr. Letzte Aktualisierung: 12.37 Uhr.
Titelfoto: Dominik Bartl/dpa

