Entlaufene Hunde richten Blutbad an: Zig Hühner und Laufenten getötet
Hengersberg - Entlaufene Hunde haben im Kreis Deggendorf Unheil angerichtet.
Wie die Polizei mitteilte, führte der unkontrollierte Jagdtrieb der Tiere am Dienstagnachmittag zu einem traurigen Vorfall.
Gegen 14.40 Uhr meldete sich ein 70-jähriger Anwohner bei den Einsatzkräften und berichtete von zwei Hunden, die in seinen Hühnerstall und ein Freigehege eingedrungen waren.
Dort töteten die Hunde alle Hühner und Laufenten. "Unter Umständen starben einige Tiere auch aufgrund eines Schocks", erklärte die Polizei die schreckliche Szene. Der Besitzer konnte keinen der Vögel retten.
Derweil wurden die zwei Streuner am Marktplatz von Hengersberg angetroffen und bis zu ihrer Wohnanschrift verfolgt. Die 47-jährige Hundehalterin konnte so umgehend ermittelt werden.
Laut ihrer Angaben waren die Hunde beim Gassigehen entwischt. Die Frau muss nun für den entstandenen Schaden aufkommen, so die Polizei. Außerdem wurde der Fall an die zuständigen Behörden weitergeleitet.
Titelfoto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa
