Erfolgreiche Abzocke-Masche mit Anlagebetrug: Sachsen verlieren über 300.000 Euro

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Zwickau - Im Kreis Zwickau gab es in den vergangenen Wochen mehrere Fälle von Anlagebetrug. Die Täter erbeuteten mehr als 300.000 Euro.

Der Polizei wurden mehrere Betrugsfälle angezeigt. (Symbolfoto)
Der Polizei wurden mehrere Betrugsfälle angezeigt. (Symbolfoto)  © Friso Gentsch/dpa

Der Polizei wurde zunächst ein Fall gemeldet, bei dem ein Senior zwischen Juli und September dieses Jahres mehr als 70.000 Euro in ein gewinnversprechendes Online-Angebot gesteckt hatte. Dabei wurde ihm ein Ertrag im sechsstelligen Bereich versprochen, woraufhin der Mann mehrere Kredite abschloss.

Wenig später hatte er Kontakt mit einer bislang unbekannten Person und gewährte dieser auch Zugriff auf seinen Computer, dabei wurde das ganze Geld auf ein Konto nach Litauen überwiesen.

Der Senior scheint nicht das einzige Opfer dieser Betrugsmasche geworden zu sein, denn am Wochenende wurde ein weiterer, ähnlicher Fall gemeldet.

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"Ein älterer Herr fiel auf ein KI-erstelltes Video herein. Er überwies daraufhin insgesamt rund 193.000 Euro an litauische und bulgarische Konten", so eine Polizeisprecherin.

Mann fällt zweimal auf Betrüger rein

Mehrere Sachsen aus dem Landkreis Zwickau glaubten an scheinbar gewinnbringende Online-Anlagen und verloren dabei viel Geld. (Symbolfoto)
Mehrere Sachsen aus dem Landkreis Zwickau glaubten an scheinbar gewinnbringende Online-Anlagen und verloren dabei viel Geld. (Symbolfoto)  © mshmeljov/123RF

Bei einem weiteren Fall aus dem Landkreis Zwickau hatte ein Mann, der laut Polizei Ende 40 ist, eine Frau über ein Kontaktportal kennengelernt. Diese riet ihm, online eine hohe Geldsumme zu investieren. Dass an der Sache etwas faul war, bemerkte er erst, als er eine Steuer auf die noch nicht ausgezahlten Gewinne leisten sollte. Darauf suchte er rechtlichen Beistand, allerdings ebenfalls online.

"Von einer vermeintlichen Anwaltskanzlei wurde er in eine Messenger-Gruppe aufgenommen, der angeblich auch andere Geschädigte angehörten", so die Polizei.

Dort wurde behauptet, das Geld sei bei einer asiatischen Spielbank angelegt. Um wieder an das verlorene Vermögen zu gegangen, wurde er mehrfach aufgefordert, Geld in die Spielbank einzuzahlen. Erst als sein Erspartes aufgebraucht war, bemerkte er den Betrug. Insgesamt hatte der Mann mehr als 100.000 Euro auf ausländische Konten überwiesen.

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Die Polizei warnt zum wiederholten Male, misstrauisch gegenüber unrealistisch hohen Renditen zu sein.

Titelfoto: mshmeljov/123RF

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