Fahrgast ist nicht zu bremsen und sorgt für stundenlange Verspätungen im Bahnverkehr

Barleben - Ein 19-Jähriger hat am Sonntag in einer Regionalbahn bei Barleben (Landkreis Börde) für einen Polizeieinsatz gesorgt. Das hatte erhebliche Verspätungen zur Folge.

Der 19-Jährige hielt sich zuvor mit seinem Hund im Gleisbereich auf. (Symbolbild)  © Marcus Brandt/dpa

Gegen 18.55 Uhr informierte die Notfallleitstelle der Bahn die Bundespolizei Magdeburg über den Vorfall. Zuvor soll sich der junge Mann gemeinsam mit seinem Hund im Gleisbereich des Bahnhofs Meitzendorf aufgehalten haben.

Obwohl ein Zugbegleiter ihm den Einstieg verweigerte, stieg der 19-Jährige trotzdem in die Regionalbahn ein und stieß den Angestellten hierbei absichtlich zurück.

Während der Fahrt sprach eine Reisende den Unruhestifter darauf an, weil sein Hund nicht angeleint war - und bekam prompt die Quittung. Der 19-Jährige drohte ihr einen Kopfstoß an und zog an ihrer Schulter.

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Am Bahnhof Groß Ammensleben eskalierte die Situation: Der 19-Jährige stieg aus dem Zug und forderte den Zugbegleiter und einen weiteren Fahrgast aggressiv auf, ebenfalls den Zug zu verlassen.

Außerdem drohte er, einen Stein in Richtung der geöffneten Zugtür zu werfen. Bis zum Eintreffen der Bundespolizei blieben die Zugtüren deshalb verschlossen. Die Beamten stellten die Identität des jungen Mannes fest und leiteten weitere Maßnahmen ein. Anschließend erhielt er einen Platzverweis.

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Durch den Vorfall verspäteten sich fünf Züge insgesamt um 222 Minuten. Die Bundespolizei ermittelt unter anderem wegen Bedrohung, Nötigung, versuchter gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

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