Frustration einer Kundin führt zu Bombendrohung gegen Krankenkasse

Oschersleben - Eine 64-jährige Frau soll am Donnerstagvormittag (1.Oktober) telefonisch mit einer Bombe in einem Kundencenter einer Krankenkasse gedroht haben. Hintergrund war offenbar der Ärger über die Auszahlung bestimmter finanzieller Leistungen.

Die Polizei hat gegen die 64-Jährige ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. (Symbolbild)  © Soeren Stache/dpa

Nach Angaben der Polizei erhielt eine Mitarbeiterin am Morgen einen Anruf einer Kundin, die sich nach der Auszahlung bestimmter Leistungen erkundigte.

Nachdem ihr mitgeteilt worden war, dass diese nicht ausgezahlt werden könnten, drohte die Frau damit, mit einer Bombe in das Kundencenter zu kommen.

Schließlich informierte man die Polizei über den Vorfall, sodass daraufhin das Kundencenter für die Dauer der polizeilichen Maßnahmen gesperrt wurde. Parallel suchten Einsatzkräfte des Polizeireviers Börde den Wohnsitz der 64-Jährigen auf.

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Dort zeigte sich die Frau laut Polizei überrascht. Sie erklärte, die Drohung nicht ernst gemeint zu haben. Vielmehr habe sie aus Frustration über die Kontaktversuche mit der Krankenkasse so reagiert.

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Die Frau wurde von den Einsatzkräften im Hinblick auf mögliche weitere Handlungen sensibilisiert. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten eingeleitet.

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