Große Mengen an Essen futsch: Cyber-Angriffe jetzt auch auf NRW-Supermärkte

Von Bettina Grönewald

Wetter (Ruhr) - Von den jüngsten Hacker-Angriffen auf Kühlanlagen in europäischen Supermärkten ist auch Nordrhein-Westfalen betroffen.

Auch in Belgien, Schweden, Irland, Luxemburg, Estland, Finnland und den Niederlanden gab es zuletzt Cyberangriffe auf Supermärkte. (Symbolfoto)  © Philip Dulian/dpa

Unter anderem sei auch ein von der Arbeiterwohlfahrt betriebener Supermarkt in Wetter-Volmarstein (Ennepe-Ruhr-Kreis) das Ziel solcher Attacken gewesen, bestätigte Bereichsleiterin Sandra Salten auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf.

Betroffen seien Kühlregale in dem Markt ebenso wie Lagerbereiche außerhalb. Der eigentliche Angriff sei auf die Firma erfolgt, die die Kühlanlagen aus der Ferne warte, berichtete Salten.

Große Mengen an Lebensmitteln hätten infolge der hohen Temperaturen weggeworfen werden müssen. Eine Schadenssumme sei noch nicht zu beziffern.

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Medienberichten zufolge sollen weitere Supermärkte in Wuppertal und im Münsterland betroffen sein. Von der Polizei gab es dazu zunächst keine Informationen. 

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Cyberkriminelle hatten in den vergangenen Tagen unter anderem auch in Belgien, Schweden, Irland, Luxemburg, Estland, Finnland und den Niederlanden dafür gesorgt, dass Kühlschränke und Tiefkühltruhen wärmer wurden.

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