Katze auf A66 aus fahrendem Auto geworfen und überrollt: Polizei ermittelt, PETA schaltet sich ein!

Hanau - Grausame Tiermisshandlung! Auf der A66 bei Hanau kam es bereits am Freitagnachmittag zu einem schrecklichen Vorfall, bei dem eine Katze ihr Leben lassen musste. Nun ermittelt die Polizei und auch die Tierrechtsorganisation PETA hat sich eingeschaltet.

Am Freitagnachmittag wurde von einem bislang unbekannten Täter eine Katze auf die A66 geworfen, die im Anschluss überrollt wurde und ums Leben kam. (Symbolbild)
Am Freitagnachmittag wurde von einem bislang unbekannten Täter eine Katze auf die A66 geworfen, die im Anschluss überrollt wurde und ums Leben kam. (Symbolbild)  © 123RF/raquelvizcaino

Wie die Polizei Südosthessen/Offenbach mitteilte, verständigte am vergangenen Freitag gegen 13.45 Uhr eine Autofahrerin die Beamten.

Was die Frau zu berichten hatte, schockiert!

Kurz vor dem Hanauer Kreuz auf der A66 in Fahrtrichtung Fulda habe sie beobachtet, wie jemand eine Katze aus seinem fahrenden Auto auf die Autobahn geworfen habe.

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Demnach fuhr das Tatfahrzeug, ein schwarzer Suzuki, im Anschluss sofort weiter. Die Katze irrte daraufhin orientierungslos auf der vierspurigen Fahrbahn der A66 umher, ehe sie wenige Augenblicke später von einem nachfolgenden Fahrzeug überrollt und damit getötet wurde.

Nach derzeitigem Kenntnisstand war das Tier gechipt, doch die Besitzer konnte man dadurch trotzdem nicht ausmachen.

Die Ordnungshüter ermitteln nun wegen des Verdachts eines Verstoßes nach dem Tierschutzgesetz sowie eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Mittlerweile hat sich außerdem die Tierrechtsorganisation PETA eingeschaltet und eine hohe Belohnung ausgesetzt.

Tierrechtsorganisation PETA setzt Belohnung von 1000 Euro aus, Polizei sucht dringend nach Zeugen

Etwa in diesem Bereich der A66 hat der grausame Tierquäler die Katze aus seinem fahrenden Auto geworfen.
Etwa in diesem Bereich der A66 hat der grausame Tierquäler die Katze aus seinem fahrenden Auto geworfen.  © 5VISION.NEWS

Um den grausamen Tierquäler zu finden und den Fall aufzuklären, versprechen die Tierrechtler 1000 Euro für Hinweise, die zur rechtskräftigen Verurteilung der tatverantwortlichen Person führt.

"Wir möchten helfen, aufzuklären, wer die Katze wie Müll auf die Autobahn geworfen und damit so grausam getötet hat", sagt Monic Moll, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA.

Sie erklärt weiter: "Wir verzeichnen fast täglich Fälle, bei denen die Vierbeiner schwer misshandelt werden und setzen uns dafür ein, dass die Täter überführt und zur Rechenschaft gezogen werden. PETA fordert außerdem harte Strafen für Tierquäler, um eine abschreckende Wirkung zu erzielen. Wer wehrlosen Tieren so etwas antut, der schreckt möglicherweise auch nicht vor Gewalttaten gegenüber Menschen zurück."

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Etwaige Hinweisgeber, die Angaben zu dem schwarzen Suzuki, der Tat selbst oder auch zum Katzenbesitzer machen können, werden dringend gebeten, sich unter der Rufnummer 06183911550 mit der zuständigen Polizeiautobahnstation Langenselbold in Verbindung zu setzen.

Titelfoto: 123RF/raquelvizcaino

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