Mann liegt mit schwerer Stichverletzung in seiner Werkstatt: Polizei steht vor Rätsel

Ruhpolding - Am Donnerstag wurde ein schwer verletzter 59 Jahre alter Mann in seiner Werkstatt in Ruhpolding im oberbayerischen Landkreis Traunstein aufgefunden. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Doch noch tappen die Ermittler im Dunkeln.

Eingeleitete Fahndungsmaßnahmen, bei denen unter anderem ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde, blieben ergebnislos. (Symbolbild)
Eingeleitete Fahndungsmaßnahmen, bei denen unter anderem ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde, blieben ergebnislos. (Symbolbild)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, wurde der 59-Jährige am Donnerstag gegen 13.15 Uhr bewusstlos und mit einer schweren Stichverletzung in seiner Werkstatt aufgefunden.

Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Klinikum, in dem er notoperiert wurde. Mittlerweile befindet er sich den Angaben zufolge außer Lebensgefahr.

Aufgrund der Stichverletzung und da ersten Ermittlungen zufolge eine Fremdbeteiligung nicht ausgeschlossen werden konnte, übernahm die Kriminalpolizei Traunstein die weiteren Untersuchungen.

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Unter anderem unter Einsatz eines Polizeihubschraubers fahndeten die Beamten nach dem möglichen Täter - allerdings ohne Erfolg.

"Hinweise auf den oder die möglichen Täter gibt es bislang nicht, auch die Hintergründe der Geschehnisse sind derzeit noch völlig unklar", teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mit.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kripo laufen.

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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