Mann schießt auf Polizisten, die erwidern das Feuer und treffen

Bönningstedt - Im Kreis Pinneberg lieferte sich ein 58-Jähriger einen Schusswechsel mit der Polizei.

Zwei Polizisten in Schleswig-Holstein wurden von einem Mann beschossen. (Symbolbild)
Zwei Polizisten in Schleswig-Holstein wurden von einem Mann beschossen. (Symbolbild)  © Paul Zinken/dpa

Der Vorfall ereignete sich in Bönningstedt an der Hamburger Stadtgrenze. Am Freitag um 18.08 Uhr wurde ein bewaffneter Mann vor einem Haus in der Straße Am Hagen gemeldet, wie die Polizei erst am Montag mitteilte. Zeugen sahen, wie er mit einer Pistole hantierte und wählten den Notruf.

Die Polizei schickte zwei Beamte vom Revier Norderstedt. Im Einsatzverlauf richtete der Mann die Waffe auch gegen sich selbst. Die Beamten versuchten, Kontakt zu dem 58-Jährigen aufzunehmen.

"Der Mann gab daraufhin einen Schuss aus seiner Pistole auf die Polizisten ab. Die Beamten erwiderten die Schussabgabe", sagte eine Polizeisprecherin. Der Schuss traf den 58-Jährigen im Oberschenkel. Schließlich konnten die Beamten ihn überwältigen.

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Die Polizisten leisteten Erste Hilfe und banden das angeschossene Bein mit einem improvisierten Tourniquet ab. Der Rettungsdienst brachte den Verletzten in die Klinik nach Hamburg-Altona. Dort wurde er operiert. Lebensgefahr habe laut Polizei nicht bestanden. Die Polizisten blieben bei dem Einsatz unverletzt.

"Die Schusswaffe des Angreifers stellte sich als Signalpistole heraus", sagte die Polizeisprecherin abschließend. Hintergrund der Tat sei eine mögliche psychische Erkrankung des 58-Jährigen.

Titelfoto: Paul Zinken/dpa

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