Mega-Fund! Polizei stellt kiloweise Drogen und Bargeld sicher

Freiburg - Die Polizei beschlagnahmte kiloweise Drogen und Bargeld und deckte den größten Betäubungsmittelhandel seit Bestehen des Präsidiums in Freiburg auf.

Die Polizei stellte kistenweise Bargeld sicher.
Die Polizei stellte kistenweise Bargeld sicher.  © Polizeipräsidium Freiburg

Die Beamten zerschlugen nach wochenlangen Ermittlungen einen Drogenhändlerring und beschlagnahmten 8,1 Kilogramm Kokain, 40,1 Kilogramm Amphetamin, 8,9 Kilogramm Ecstasy, 5,4 Kilogramm Haschisch und Marihuana und mehr als 200.000 Euro, teilt die Polizei am Montag mit.

Drei Verdächtige im Alter von 40, 42 und 49 Jahren wurden verhaftet. Obwohl sie verschlüsselt kommunizierten, gelang es den Ermittlern, die Verdächtigen zu überführen.

"Und dabei sprechen wir hier bei den Betäubungsmitteln nur über das, was wir bei uns bereits jetzt tatsächlich auf dem Tisch liegen haben", stellt Kriminaloberrat Nico Schuster, Leiter der Kriminalinspektion klar.

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Es bestehe darüber hinaus der Verdacht, dass mit mehreren Hundert Kilogramm Marihuana gehandelt und damit mehrere Millionen verdient wurden.

Das sei der größte Betäubungsmittelhandel, den die Ermittler in Freiburg je nachweisen konnten.

"Ein solcher Schlag gegen die Organisierte Kriminalität kann nur dann gelingen, wenn alle Zahnräder der professionellen Kriminalitätsbekämpfung perfekt ineinandergreifen. Das ist hier gelungen", bilanziert Polizeipräsident Franz Semling.

Polizei sagt organisierter Kriminalität den Kampf an

Die beschlagnahmten Drogen wurden auf einem Tisch ausgelegt.
Die beschlagnahmten Drogen wurden auf einem Tisch ausgelegt.  © Polizeipräsidium Freiburg

"Darauf können wir zu Recht stolz sein." Der Ermittlungserfolg zeige auch, dass es innerhalb der EU-Binnen- und Außengrenzen zu erheblicher Organisierter Kriminalität komme.

Die Ermittler haben sich in der letzten Zeit schon stark aufgestellt. "Wir sind aber noch nicht da, wo wir hinwollen."

Die Polizei wolle die Strukturen noch früher und wirksamer bekämpfen und ihre Arbeit intensivieren.

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"Das darf und soll auch als klares Signal an diejenigen verstanden werden, die bei uns ihr Unheil treiben wollen: Organisierte Kriminelle behalten wir im Blick!", kündigt Semling an.

Titelfoto: Polizeipräsidium Freiburg (Fotomontage)

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