Mehr als 160 Schusswaffen beschlagnahmt: Vier Männer in Haft
Frankfurt am Main/Köln/Wuppertal - Es geht um illegalen Waffenhandel: Vier Männer sitzen in Untersuchungshaft, rund 160 Schusswaffen wurden sichergestellt! Die Razzien von Polizei und Zoll fand im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt in Köln und Wuppertal statt.
Polizisten und Zollfahnder gingen am Freitag gegen die mutmaßlichen Waffen-Dealer vor, wie das Zollfahndungsamt Frankfurt und die Staatsanwaltschaft am Dienstag gemeinsam mitteilten.
Demnach waren die Aktionen das Ergebnis umfangreicher verdeckter Ermittlungen des Frankfurter Zolls seit März dieses Jahres.
Am Freitag wurden rund 160 halbautomatische Pistolen beschlagnahmt. Neben "Schusswaffen des Kalibers neun Millimeter Luger, bei denen es sich um Falsifikate des Herstellers Glock handelt" wurden auch "zugehörige Magazine sowie eine Vielzahl an elektronischen Speichermedien sichergestellt", erklärte ein Sprecher.
Der Verdacht des vielfachen Verstoßes gegen das Waffengesetz richtet sich gegen einen Deutschen, einen Mann aus Syrien sowie gegen fünf türkische Staatsangehörige. Die Verdächtigen sind im Alter von 20 bis 36 Jahren.
Verdacht des illegalen Waffenhandels: Zoll Frankfurt ermittelt
"Vier der Männer wurden am Freitag vorläufig festgenommen", hieß es weiter. Gegen zwei der Festgenommenen lagen bereits Haftbefehle vor. Die beiden anderen Verdächtigen wurden am Samstag einem Richter am Amtsgericht Frankfurt vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.
Die Ermittlungen des Frankfurter Zolls wegen des Verdachts des illegalen Waffenhandels dauern an.
Titelfoto: ZFA Frankfurt am Main
