Mehrstündige Kontrolle an A4 und A72: Polizei nimmt Laster und Busse unter die Lupe

Hainichen - Die Polizei hat am Dienstag eine mehrstündige Kontrolle an der A4 durchgeführt. Im Fokus der Einsatzkräfte standen Busse und Lkw.

Die Polizei hat an der A4 Busse und Lkw kontrolliert und mehrere Vergehen festgestellt. Einige Fahrer durften auch nicht weiterfahren. (Symbolfoto)  © Uwe Anspach/dpa

Die Verkehrspolizeiinspektion Chemnitz hatte sich gemeinsam mit der Bereitschaftspolizei Sachsen, der Bundespolizei, dem Zoll, dem Technischem Hilfswerk und dem Bundesamt für Logistik und Mobilität zwischen 9 und 13 Uhr auf dem Parkplatz "Rossauer Wald" positioniert, um mögliche Verkehrssünder zu erwischen. Auch die Staatsanwaltschaft Chemnitz und Vertreter vom Landratsamt Mittelsachsen, der Landesdirektion und der tschechischen Polizei waren vor Ort.

"Im Ergebnis des Einsatzes wurden 185 Fahrzeuge und 268 Personen kontrolliert, 52 Verkehrsordnungswidrigkeiten geahndet (zwölf davon bußgeldbewehrt) sowie sechs Weiterfahrten untersagt", heißt es in der Bilanz der Chemnitzer Polizei.

Bei einer Kontrolle war der Fahrer nicht im Besitz eines Führerscheins und ein anderer Verkehrsteilnehmer stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

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Die übrigen vier Fahrer, denen die Weiterfahrt untersagt wurde, hatten Fahrzeuge mit einer Überladung beziehungsweise einer mangelnden Ladungssicherung.

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Geschwindigkeiten und Überschreitung von Lenkzeiten an A72

Auch an der A72 auf den Parkplätzen Großzöbern hat die Polizei am Dienstag eine Großkontrolle durchgeführt. Zwischen 14 und 18 Uhr wurde ebenfalls der gewerbliche Personen- und Güterverkehr überprüft. "Die Beamten kontrollierten insgesamt 108 Personen, 61 Autos, 19 Lkw und einen Fernverkehrsbus. Zudem wurde die Geschwindigkeit von 2216 Fahrzeugen gemessen", so die Polizei.

Dabei wurde eine Verkehrsstraftat und 14 Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt. Dabei handelte es sich um Geschwindigkeitsverstöße und Überschreitung von Lenkzeiten. Ein Fahrer war bei 130 km/h 42 Kilometer pro Stunde zu schnell unterwegs.

Bei einem 40 Jahre alten Ukrainer wurde zudem ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehungen eröffnet. Dafür wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe eines niedrigen fünfstelligen Betrags erhoben.

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