Mit Anschlag gedroht! Polizei stoppt ICE auf dem Weg nach Hamburg

Hamburg - Großeinsatz in Hamburg! Die Bundespolizei hat am Montagnachmittag einen ICE auf dem Weg von Lübeck nach Hamburg an der S-Bahn-Station Hasselbrook gestoppt.

Der ICE wurde an der S-Bahn-Station Hasselbrook von der Bundespolizei gestoppt.
Der ICE wurde an der S-Bahn-Station Hasselbrook von der Bundespolizei gestoppt.  © Blaulicht-News.de

Wie ein Sprecher der Bundespolizei auf TAG24-Nachfrage erklärte, habe ein Anrufer gegen 14.25 Uhr mit einem Anschlag auf einen Zug gedroht.

Nach Erkenntnissen der Beamten hätte es sich dabei um den ICE 681 von Lübeck nach München handeln können, der umgehend in Hamburg von der Bundespolizei gestoppt wurde.

Zudem wurden sofort sämtliche Gleise im Bereich Hasselbrook für den Bahnverkehr gesperrt.

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Zum Zeitpunkt der Drohung befanden sich 130 Personen in dem Zug, die sicher evakuiert und in eine Sammelstelle am Bahnhof gebracht wurden. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich der Anrufer an Bord des Zuges befinden könne, wurden die Personalien der 47 männlichen Passagiere kontrolliert, da es sich wohl um einen Mann gehandelt haben soll.

Gegen 16.13 Uhr durchsuchte die Bundespolizei mit Sprengstoffstunden den ICE. Nach rund einer halben Stunde war der komplette Zug abgegangen, dabei wurden keinerlei gefährlichen Gegenstände gefunden, so der Sprecher. Der Zug konnte daraufhin seine Reise Richtung Hamburg fortsetzen.

Die Bundespolizei wurde bei dem Einsatz von der Hamburger Polizei unterstützt.

Schwer bewaffnete Einsatzkräfte sicherten den Bahnhof ab.
Schwer bewaffnete Einsatzkräfte sicherten den Bahnhof ab.  © Blaulicht-News.de

Der Sprecher warnte zudem vor Trittbrettfahrern, da auch das Androhen von Straftaten unter Strafe gestellt ist. Daher laufen die Ermittlungen gegen den Anrufer weiter.

Titelfoto: Blaulicht-News.de

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