Panzerfaust in Donau: Passanten entdecken Sprengkopf dank Niedrigwasser
Mariaposching - Im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen haben Passanten in der Donau den Sprengkopf einer Panzerfaust entdeckt.
Das teilte die Polizeiinspektion Bogen am Montag mit. Demnach kam es am Sonntagabend zu dieser explosiven Entdeckung.
Bei einer Fähranlegestelle in Mariaposching hätten die Zeugen den metallischen Gegenstand gesehen.
Nach kurzer Recherche bei Google ging man schnell davon aus, dass es sich um eine Panzerfaust handeln könnte – und teilte das der Polizei mit.
"Durch die eintreffende Streife wurde festgestellt, dass es sich tatsächlich um den Sprengkopf einer Panzerfaust handelte", teilten die Beamten aus Bogen mit.
"Der Fundort wurde abgesperrt, das kurz danach eintreffende Sprengkommando nahm den gefährlichen Gegenstand mit." Aufgrund des Niedrigwassers in den Flüssen sei es in letzter Zeit bereits mehrmals zum Auffinden von Munition, Waffen und anderen gefährlichen Gegenständen gekommen.
Die Polizei warte eindringlich davor, derartige Funde anzufassen. Man sollte sie – man bedenke, wofür sie geschaffen wurden – unverändert liegen lassen, einen ausreichenden Sicherheitsabstands schaffen und die Beamten alarmieren.
Titelfoto: Swen Pförtner/dpa
