Polizist und jugendlicher Biker bei Kontrolle auf Rügen schwer verletzt

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Sassnitz (Vorpommern-Rügen) - Bei einer Polizeikontrolle auf Rügen sind am Freitagabend ein Polizist und ein Teenager schwer verletzt worden.

Der Polizist musste mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden, der 17-Jährige ist mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht worden. (Symbolfoto)
Der Polizist musste mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden, der 17-Jährige ist mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht worden. (Symbolfoto)  © Julian Stratenschulte/dpa

Beide mussten vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden, der Beamte sogar per Rettungshubschrauber, wie die Polizei am Montag mitteilte. Lebensgefahr soll demnach bei beiden nicht bestehen.

Nach ersten Erkenntnissen postierte sich eine Streife im Hafen von Sassnitz für eine Verkehrskontrolle, in deren Verlauf sich dann gegen 21.30 Uhr zwei Motorräder lautstark, aber ohne Licht genähert haben sollen. Dabei könnte es sich um Cross-Maschinen gehandelt haben, die nicht für den Straßenverkehr zugelassen waren, hieß es.

Ein 29 Jahre alter Beamter betrat daraufhin die Straße und gab das Zeichen zum Anhalten. Das sollen die beiden Biker aber ignoriert und stattdessen noch mehr Gas gegeben haben, um sich der Überprüfung zu entziehen.

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Der erste Fahrer konnte demzufolge auch fliehen und bislang nicht identifiziert werden. Mit dem zweiten stieß der Polizist dann zusammen, sodass der 17-Jährige mit seiner Maschine stürzte.

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. Dabei wird nach Polizeiangaben insbesondere die Fahrweise des Jugendlichen unter die Lupe genommen. Zudem bestehe der Verdacht, dass er keinen gültigen Führerschein hat.

Titelfoto: Julian Stratenschulte/dpa

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