Raser und Drängler unterwegs: Polizei schnappt drei Verkehrsrowdys auf der A100

Berlin - Die Polizei hatte am Dienstagabend auf der Berliner Stadtautobahn A100 alle Hände voll zu tun. Gleich drei Verkehrsteilnehmer gerieten ins Visier der Beamten.

Die Polizisten beschlagnahmten das Motorrad nach der Verkehrskontrolle.  © Facebook/Polizei Berlin

Mit einem zivilen Fahrzeug waren zwei Polizisten unterwegs, als ihnen zunächst ein 24-jähriger Motorradfahrer auffiel. Der Biker fuhr dicht auf, überholte andere Verkehrsteilnehmer rechts und setzte sie durch seine Fahrweise teilweise so unter Druck, dass sie abbremsen mussten.

Für den jungen Mann war die Fahrt damit beendet: Die Ermittler beschlagnahmten das Motorrad, stellten seinen Führerschein sicher und leiteten ein Strafverfahren ein.

Kurz darauf gerieten zwei weitere Verkehrsteilnehmer ins Visier der Beamten. Ein Audi- und ein Mercedes-Fahrer sollen mehrfach rechts überholt und andere Verkehrsteilnehmer bedrängt haben. Dabei kam auch die Lichthupe zum Einsatz.

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Bei einer Messung wurde der Mercedes mit 162 km/h erwischt. Hinzu kamen gefährliche Fahrstreifenwechsel. Als die Beamten schließlich beide Fahrzeuge anhalten wollten, gab der Audi plötzlich Gas und flüchtete.

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Der Mercedes-Fahrer hingegen kam der Aufforderung "Polizei, bitte folgen" nach. Die Konsequenz: Auch sein Wagen wurde beschlagnahmt – und der Fahrer musste seinen Heimweg zu Fuß antreten.

Besonders bitter: Einsicht zeigten die Betroffenen laut Polizei in keinem der Fälle.

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