Sabotage-Angriffe auf Stromnetze: Mutmaßlicher Täter gefasst! Er hatte Sprengmittel bei sich

Köln/Aachen - Die Sabotage-Angriffe auf deutsche Stromnetze in Deutschland haben die Polizei in Atem gehalten.

Der mutmaßliche Täter Daniel V. (48), der Angriffe auf die deutschen Stromnetze verübt haben soll, ist festgenommen worden.  © Bildmontage: Polizei Brandenburg

Jetzt ist der mutmaßliche Täter, Daniel V. (48), festgenommen worden. "Ich kann eine Festnahme bestätigen", so ein Polizeisprecher gegenüber TAG24.

Wie die Behörden jetzt in einer Mitteilung erklärt haben, sei der 48-Jährige im Umfeld des Kraftwerks Weisweiler gestellt worden.

Demnach hatte der Mann bei seiner Festnahme weitere Sprengmittel dabei. Zudem fanden die Beamten in der Nähe ein im Unterholz aufgestelltes Zelt, welches mit weiteren Sprengladungen versehen war.

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Ein Entschärfer des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen ist derzeit damit beschäftigt, die Gegenstände zu begutachten.

Außerdem werden vor Ort noch Spuren und Beweismittel gesichert und geschaut, ob im Umfeld noch weitere, bislang unentdeckte, Abschussvorrichtungen aufgestellt worden sind.

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Haftbefehl gegen mutmaßlichen Strom-Terroristen

Der Strom-Terrorist soll für die Vorfälle in NRW, Brandenburg und Sachsen verantwortlich sein.  © Frank Hammerschmidt/dpa

Gegen den 48-Jährigen, der bei seiner Festnahme keinen Widerstand geleistet hat, besteht ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Cottbus, die insoweit für Auskünfte zuständig ist.

Daniel V. wird verdächtigt, für Angriffe auf Umspannwerke in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und zuletzt Sachsen verantwortlich zu sein. In allen drei Bundesländern wird noch Braunkohle abgebaut und verstromt.

Bereits am vergangenen Freitag hatten Beamte die Wohnung des 48-Jährigen in Gevelsberg gestürmt und Sprengstoff gefunden.

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Später stürmte ein Spezialeinsatzkommando in Niederzier am Tagebau Hambach einen Lastwagen, der anscheinend zu einem Wohnmobil umgebaut worden war. Aber auch hier konnte man den Tatverdächtigen nicht auffinden.

Trotz der Festnahme bittet die Polizei Zeugen, die weitere Hinweise zu möglichen verdächtigen Gegenständen oder zum Geschehen allgemein geben können, sich telefonisch unter der "110" zu melden. Außerdem bleibt das Hinweisportal weiterhin geschaltet.

Erstmeldung 12.33 Uhr, Update 13.07 Uhr.

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