Schlimmer Verdacht: Frau beobachtet Sex im Wald und ruft Polizei

Riedenburg - Ein Schäferstündchen im Wald hat im niederbayerischen Landkreis Kelheim einen Polizeieinsatz wegen vermeintlicher Vergewaltigung ausgelöst.

"Sexy time" im Wald hat natürlich seine Reize - kann aber zu unerwartetem Besuch führen. (Symbolfoto)  © 123RF/wisky

Der Grund für die Alarmierung war eine 62-jährige Passantin, die auf die beiden aufmerksam wurde.

Sie beobachtete das Pärchen, als sie in einem abgelegenen Waldstück Sex hatten.

"Aufgrund der wahrgenommenen Gestik und der deutlich hörbaren Geräusche ging sie davon aus, dass die Handlung möglicherweise nicht einvernehmlich erfolgte", teilten die Polizisten mit.

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Sie stellten die beiden Personen im Alter von 30 und 34 Jahren zur Rede: "Beide versicherten glaubwürdig, dass der Geschlechtsverkehr einvernehmlich stattgefunden habe."

Abgesehen von den unerwarteten Teilnehmern mit Uniform und Handschellen muss das liebestolle Pärchen nichts befürchten.

Laut den Ordnungshütern würden weder eine Straftat noch eine Ordnungswidrigkeit vorliegen. Weitere Personen waren nicht involviert. Dennoch bitten die Beamten darum, im Zweifel immer die 110 zu wählen.

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Getreu dem Motto: Lieber falscher Alarm, als einem Opfer seinem Schicksal zu überlassen. In diesem Fall ging es zum Glück gut aus – und alle Seiten haben jetzt eine spannende Anekdote zu erzählen.

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