​Sie hatten sich schon versammelt, doch Polizei verhindert rechtsextremes Konzert

Forst (Lausitz) - In der brandenburgischen Stadt Forst (Spree-Neiße) wurde ein nicht angemeldetes Konzert der rechtsextremistischen Szene verhindert.

Im Rahmen er Gefahrenabwehr hat die Polizei das organisierte Konzert in Forst (Lausitz) verboten. (Symbolbild)
Im Rahmen er Gefahrenabwehr hat die Polizei das organisierte Konzert in Forst (Lausitz) verboten. (Symbolbild)  © 123RF/angelarohde

Aufgrund kriminalpolizeilicher Ermittlungen hat die Polizei herausgefunden, dass bei dem geplanten Konzert die Band "Kategorie C" auftreten sollte, wie am heutigen Samstag mitgeteilt wurde.

Nach Bewertung des Brandenburger Verfassungsschutzes wird die Band als rechtsextremistisch eingestuft. Daher musste die Veranstaltung von der Polizei verhindert werden.

In einem Gewerbeobjekt unweit der Gubener Straße haben Beamte neben den Bandmitgliedern auch die Organisatoren des geplanten Konzerts angetroffen. Dabei handelte es sich um Anhänger der "Brigade 8", die vom Verfassungsschutz ebenfalls als rechtsextremistisch eingeordnet wird.

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Nachdem die Polizei das Konzert im Rahmen der Gefahrenabwehr untersagt hatte, wurden von 60 Teilnehmern aus mehreren Bundesländern die Personalien aufgenommen, um ihnen Platzverweise erteilen zu können.

Die Organisatoren und Bandmitglieder erhielten Aufenthaltsverbote, die auch direkt ohne Widerstand der Beteiligten durchgesetzt wurden. Ohne, dass jemand bei dem Einsatz verletzt wurde, wurde der Veranstaltungsort in den Abendstunden verlassen.

Titelfoto: 123RF/angelarohde

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