Potsdam - In Potsdam ist am Mittwoch ein Beamter der Bundespolizei zum Retter in der Not geworden.
Wie die Polizeidirektion West mitteilte, meldeten Mitarbeiter des Ordnungsamts gegen 12.18 Uhr eine junge Frau, die von der Humboldtbrücke in die Havel gesprungen war.
Ihre persönlichen Gegenstände soll sie auf der Brücke zurückgelassen haben.
Der Bundespolizist nahm den Sprung ebenfalls wahr und erkannte die drohende Gefahr. Ohne zu zögern, sprang er ebenfalls ins Wasser. Gemeinsam mit einem zivilen Bootsführer konnte er die Jugendliche aus dem Fluss ziehen.
An der Anlegestelle der Feuerwehr Potsdam stellte sich schließlich heraus, dass es sich bei dem Mädchen um eine 15-Jährige handelte, die bereits als vermisst gemeldet wurde.
Da der Teenager sich bei dem Sprung leicht verletzt hatte, wurde sie vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.
Nach Abschluss der medizinischen Versorgung übergaben die Beamten die Heranwachsende in die Obhut einer Jugendhilfeeinrichtung.
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