Verfolgungsjagd endet dramatisch: Audi stürzt fünf Meter tief auf Gleise, Strecke gesperrt

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Lauterbach - Dramatisches Ende einer Verfolgungsjagd im Landkreis Leipzig: In der Nacht zu Donnerstag versuchten drei Personen, in einem Audi vor der Polizei zu fliehen. Als sie eine Absperrung umfahren wollten, stürzte der Wagen rund fünf Meter in die Tiefe und endete im Gleisbett.

Bei einer Verfolgungsjagd im Landkreis Leipzig ist in der Nacht zu Donnerstag ein Audi mehrere Meter in die Tiefe gestürzt und schließlich im Gleisbett der Bahnstrecke Bad Lausick-Leipzig liegen geblieben.
Bei einer Verfolgungsjagd im Landkreis Leipzig ist in der Nacht zu Donnerstag ein Audi mehrere Meter in die Tiefe gestürzt und schließlich im Gleisbett der Bahnstrecke Bad Lausick-Leipzig liegen geblieben.  © Sören Müller

Wie Polizeisprecher Moritz Peters gegenüber TAG24 erklärte, war der Audi einer Streife des Reviers Borna aufgefallen, weil dessen Nummernschilder nicht zu ihm passten. "Sie gehörten eigentlich zu einem Opel", so der Sprecher.

Als die Beamten das Auto kontrollieren wollten, versuchte dessen Fahrer zu fliehen.

Wie lang die Verfolgungsjagd andauerte, war zunächst noch unklar. Fest steht jedoch, dass sie schließlich nach Lauterbach führte.

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Im Bereich des Waldweges bog der Audi auf eine Wiese ab, die zu einer ehemaligen Brückenüberführung über die Bahnstrecke Leipzig–Bad Lausick führt - vermutlich in der Hoffnung, auf die gegenüberliegende S49 zu gelangen.

Nach Informationen vom Ort des Geschehens soll der Fahrer versucht haben, ein dortiges Absperrgeländer zu umfahren. Dabei durchbrach der Audi einen Zaun und stürzte rund fünf Meter tief auf das Gleisbett der Bahnstrecke.

Der Audi überschlug sich und blieb schließlich auf dem Dach neben den Gleisen liegen.

Zuvor sollen die Flüchtigen versucht haben, offenbar an diesem Absperrgeländer vorbeizufahren. Dabei kam es schließlich zum Sturz.
Zuvor sollen die Flüchtigen versucht haben, offenbar an diesem Absperrgeländer vorbeizufahren. Dabei kam es schließlich zum Sturz.  © Sören Müller
Die Insassen hatten dabei Glück im Unglück. Nach bisherigen Erkenntnissen erlitt nur eine der drei Personen leichte Verletzungen.
Die Insassen hatten dabei Glück im Unglück. Nach bisherigen Erkenntnissen erlitt nur eine der drei Personen leichte Verletzungen.  © Sören Müller

Audi-Insassen hatten Glück im Unglück

In dem Fahrzeug entdeckte die Polizei unter anderem eine Softairwaffe.
In dem Fahrzeug entdeckte die Polizei unter anderem eine Softairwaffe.  © Sören Müller

Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Lausick wurden gegen 2.45 Uhr zur technischen Hilfeleistung alarmiert. Als die Kameraden eingetroffen waren und sich einen Überblick verschafften, sollen die drei Insassen des Audi den Wagen bereits verlassen haben.

Das Trio hatte dabei Glück im Unglück. Nach bisherigen Informationen wurde lediglich eine Person leicht verletzt. Rettungskräfte kümmerten sich um die drei und brachten sie zur weiteren Versorgung in umliegende Krankenhäuser.

Die Polizei startete derweil mit der Unfallaufnahme. Dabei stießen die Beamten im Inneren des Autos nicht nur auf verschiedene Werkzeuge, sondern auch auf eine Softairwaffe. Die Ermittlungen in dem Fall laufen.

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Die Bahnstrecke zwischen Bad Lausick und Leipzig musste im Zuge des Vorfalls gesperrt werden. Aktuell läuft noch die Bergung des Audis. Dazu wurde nun laut Polizei ein Kranfahrzeug hinzugerufen. Wie lange die Bergung dauern wird, war zunächst unklar.

Titelfoto: Montage: Sören Müller

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