Volvo-Fahrer (67) kollabiert am Steuer: Sohn (28) reagiert eiskalt

Ingelheim/Heidesheim - Das hätte übel enden können! Das dachte sich wohl auch der Sohn eines Autofahrers, der mit seinem Eingreifen am späten Dienstagabend auf der A60 in Rheinland-Pfalz ein Verkehrsdrama verhinderte.

Der 67-Jährige musste beim Eintreffen der Rettungskräfte reanimiert werden.
Der 67-Jährige musste beim Eintreffen der Rettungskräfte reanimiert werden.  © KeutzTVNews/Thorben Klein

Was geschehen war, schilderte ein Sprecher der Verkehrsdirektion aus der Landeshauptstadt Mainz. Dem Bericht nach war ein Volvo XC60, der von einem 67-jährigen Mann gelenkt wurde, auf der A60 in Richtung Bingen zwischen Ingelheim Ost und Ingelheim West unterwegs.

Hierbei kam es zu einem plötzlichen medizinischen Notfall, der um ein Haar für einen Horror-Unfall gesorgt hätte. Im Bereich einer Baustelle verlor der Fahrer aufgrund der Notsituation gänzlich die Kontrolle über sein Auto, krachte nach rechts in die Baustellenabsperrung und rauschte über zwei Warnbaken.

Glücklicherweise befand sich jedoch der Sohn (28) des Verunglückten als Beifahrer im Wagen und griff beherzt in das Lenkrad des Volvo. Schließlich gelang es ihm dadurch, das Auto des Vaters nach rechts in die Leitplanke zu lenken, wo es zum Stillstand kam.

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Durch Ersthelfer und umgehend angerückte Einsatzkräfte des Rettungsdienstes wurde der 67-Jährige auf der Stelle reanimiert, befand sich aber auch auf dem Weg ins Krankenhaus noch in einem kritischen Zustand, wie es weiter hieß. Sein heldenhaft reagierender Spross kam hingegen mit dem Schrecken davon und blieb unverletzt.

Weitere Verkehrsteilnehmer wurden bei dem Zwischenfall glücklicherweise nicht involviert.

Beherztes Eingreifen des Beifahrers auf A60 verhinderte Schlimmeres: Unfallstelle kurzzeitig gesperrt

Infolge des glücklicherweise verhältnismäßig glimpflich ausgegangenen Crashs mussten die beiden rechten Fahrspuren rund um die Unfallstelle kurzzeitig gesperrt werden. In dieser Zeit wurde neben der Unfallaufnahme auch der Abtransport des Volvos abgewickelt.

Im Einsatz waren eine größere Anzahl an Rettungskräften sowie Brandmeister der Feuerwehr.

Titelfoto: KeutzTVNews/Thorben Klein

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