Mühldorf am Inn - Im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn hat ein Regionalzug mehrere Äste und Steine im Gleisbereich überfahren. Die Bundespolizei ermittelt wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.
Wie die Beamten am Mittwoch mitteilten, wurde der Vorfall bereits am Montagabend gegen 20.25 Uhr zwischen Mühldorf am Inn und Ampfing gemeldet.
"Der Triebfahrzeugführer eines Regionalzuges stellte während der Fahrt mehrere Äste sowie bis zu 20 Zentimeter große Steine im Gleisbereich fest und überfuhr die im Gleis befindlichen Gegenstände", teilte die Bundespolizeidirektion München mit.
Der Zug wurde anschließend zur Überprüfung in eine Werkstatt gebracht.
"Nach bisherigen Erkenntnissen könnten sich vor dem Vorfall Kinder oder Jugendliche mit Fahrrädern im Bereich der Gleise aufgehalten haben. Ob diese Personen mit dem Ablegen der Gegenstände in Zusammenhang stehen, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen."
Mögliche Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder die etwas zu den gesuchten Personen sagen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08654/7706-0 zu melden.
Die Bundespolizei warnt eindringlich davor, Gegenstände in den Gleisbereich zu legen oder Gleisanlagen zu betreten. Es besteht Lebensgefahr.