Von Maike Kotthaus
Köln - Im Zuge der am Samstag durchgeführten Zollkontrolle in Barbershops und Nagelstudios hat der Kölner Zoll mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet - unter anderem wegen Schwarzarbeit und Missbrauchs von Sozialleistungen.
Überprüft wurden 66 Beschäftigte in 35 Firmen in Köln, Bergisch Gladbach, im Oberbergischen Kreis und dem Rhein-Sieg-Kreis, wie das Hauptzollamt mitteilte.
Demnach ergaben sich konkrete Hinweise auf Schwarzarbeit in 15 Fällen, Missbrauch von Sozialleistungen bei elf Beschäftigten sowie Nichtzahlung des Mindestlohns in sechs Fällen.
Einige Mitarbeitende hatten keinen gültigen Aufenthaltstitel oder konnten keine Ausweispapiere vorzeigen.
Die Kontrollen waren Teil einer bundesweiten Kontrollaktion des Friseur- und Kosmetikgewerbes.
Rund 2200 Zöllnerinnen und Zöllner waren im Einsatz. Vom Kölner Zoll waren 60 Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit im Einsatz.