Riesige Drogen-Razzia in vier Ländern: Festnahme auch in Deutschland

Den Haag - Im Zuge einer riesigen Razzia wurde ein europäisches Drogen-Netzwerk zerschlagen. Auch in Deutschland kam es zu Festnahmen und Hausdurchsuchungen.

Die Ermittler stießen auf riesige Mengen an synthetischen Drogen und Chemikalien, die für den Herstellungsprozess benötigt werden.  © Europol

Unter dem Codenamen "Fabryka" wurde die laut Europol größte Operation gegen synthetische Drogen durchgezogen. Im Zuge der seit Februar 2025 laufenden Ermittlungen konnten insgesamt 24 Geheimlabore ausgehoben und 85 Tatverdächtige festgenommen werden, hieß es in einer Mitteilung am Mittwoch.

Die Ermittler konfiszierten zudem über 1000 Tonnen an Chemikalien, die für den Herstellungsprozess von harten Drogen, wie MDMA oder Amphetamin, benötigt werden. Mit diesen Mitteln hätten die Kriminellen rund 300 Tonnen davon herstellen können.

Seit Februar 2025 konnten zudem über 3,5 Tonnen an "fertig" produzierten Rauschmitteln beschlagnahmt werden.

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Im Rahmen länderübergreifender Maßnahmen wurden am vergangenen Freitag dabei auch zwei Anwesen in Deutschland durchsucht. Eine Person wurde festgenommen. Weitere Razzien wurden in Polen, Belgien und den Niederlanden durchgeführt.

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Insgesamt 24 Labore, größtenteils in Polen, konnten ausfindig gemacht werden.  © Europol

Den Startpunkt der Ermittlungen markierte übrigens die Erkenntnis, dass deutlich größere Mengen an bestimmten Chemikalien nach Europa importiert wurden, als für den rein industriellen Gebrauch notwendig gewesen wäre.

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