Penig - Glückliches Ende einer Vermisstensuche in Mittelsachsen: Ein Rettungshunde-Team hat einen Senior 24 Stunden nach seinem Verschwinden wiedergefunden.
Wie die Polizei mitteilte, hatten Angehörige den Rentner am Dienstagmorgen als vermisst gemeldet. Offenbar hatte der Mann bereits am Montagabend seine Wohnung in Penig unbemerkt verlassen und war dann spurlos verschwunden.
"Da nicht auszuschließen war, dass der Mann angesichts seines Gesundheitszustandes dringend Hilfe benötigte, wurden seitens der Polizei weitreichende Suchmaßnahmen eingeleitet", berichtet ein Polizeisprecher.
Unter anderem war ein Polizeihubschrauber im Einsatz, der speziell entlang der Zwickauer Mulde zwischen Thierbach und Rochsburg nach dem Vermissten suchte, leider ohne Erfolg.
Nachmittags unterstützten dann auch mehr als 50 Einsatzkräfte vom Verbund sächsischer Rettungshunde, einem Zusammenschluss der verschiedenen sächsischen Rettungshundestaffeln, mit insgesamt 29 Rettungshunden die Suche. Bei den Tieren handelte es sich sowohl um Mantrailer als auch Flächensuchhunde.
Am frühen Abend konnte eines der Teams einen Sucherfolg vermelden. Sie hatten den Vermissten entdeckt. Er war nur rund 300 Meter von seinem Zuhause entfernt im Gelände gestürzt und lag in einem Gebüsch.
"Nach der Erstversorgung übergaben die Einsatzkräfte den Leichtverletzten an hinzugerufene Rettungskräfte", so die Polizei.