Vermisstes Backpacker-Paar aus Deutschland sendet Lebenszeichen aus Australien

Gaiberg/Australien - Die Angehörigen sind erleichtert: Ein junges Backpacker-Paar, das seit dem 21. Juli in Australien spurlos verschwunden war, hat ein Lebenszeichen gesendet.

Seit 21. Juli fehlte jede Spur von dem Backpacker-Paar.
Seit 21. Juli fehlte jede Spur von dem Backpacker-Paar.  © Western Australia Police Force

Das Pärchen habe sich telefonisch bei der Polizei gemeldet, nachdem es die Suchmeldung offenbar in sozialen Medien gelesen habe, berichtet die Bild-Zeitung auf ihrer Website unter Berufung auf australische Medien.

Die beiden Deutschen Benjamin K. (29) und Nathalie E. (26) aus dem Ort Gaiberg im Rhein-Neckar-Kreis reisen aktuell durch den australischen Kontinent. Dabei brach am 21. Juli der Kontakt zu ihren Angehörigen ab.

Eine offizielle Suche nach den beiden Backpackern durch die Behörden war die Folge (TAG24 berichtete).

Der Fall war am gestrigen Mittwoch in Deutschland bekannt geworden und hatte großes Aufsehen erregt. Laut dem Bericht der Bild-Zeitung hatten Nathalie und Benjamin sich anscheinend deshalb nicht mehr bei ihren Angehörigen gemeldet, da sie im Australischen Outback unterwegs gewesen waren und dort keinen Empfang hatten.

Ein romantisches Element hat die Geschichte übrigens auch: Laut Bild hat das Paar am 9. Juni in Australien geheiratet.

Sollten die beiden Gaiberger im weiteren Verlauf ihres Ehelebens gemeinsame Kinder bekommen, können sie diesen in jedem Fall eine abenteuerliche Geschichte über ihre Hochzeitsreise erzählen.

Backpacking: Der Rucksacktourist als mi­ni­ma­lis­tischer Reisender

Als "Backpacking" wird eine bestimmte Art des Tourismus bezeichnet, bei welcher die Reisenden auf größeres Gepäck verzichten und lediglich einen Rucksack mit sich führen. Im deutschsprachigen Raum ist daher auch auch der Begriff "Rucksacktourist" gebräuchlich.

Insbesondere junge Menschen wählen häufig diese mi­ni­ma­lis­tische Form der Urlaubs-Reisen, wobei insbesondere die damit verbundene Bewegungsfreiheit geschätzt wird.

Titelfoto: Western Australia Police Force

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