Rechtsmedizin bestätigt: Leiche aus Waldstück ist vermisste Frau aus NRW - Ehemann in U-Haft

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Euskirchen - In Zülpich (NRW) wurde am Donnerstagnachmittag die Leiche einer Frau gefunden und geborgen. Die Polizei hat inzwischen bestätigt, dass es sich dabei um die seit Freitag vermisste 46-Jährige aus Euskirchen handelt. Ihr Ehemann wurde festgenommen, schweigt bislang aber.

Am Donnerstag wurde in Zülpich eine Frauenleiche gefunden. Seit Freitag ist klar: Dabei handelt es sich tatsächlich um die seit knapp einer Woche vermisste 46-Jährige aus Euskirchen.
Am Donnerstag wurde in Zülpich eine Frauenleiche gefunden. Seit Freitag ist klar: Dabei handelt es sich tatsächlich um die seit knapp einer Woche vermisste 46-Jährige aus Euskirchen.  © Bildmontage: Fahndungsportal Polizei NRW

Der Leichnam wurde um 17.35 Uhr in einem Waldstück in Zülpich aufgefunden, nachdem sich parallel zu den Durchsuchungen auf einem Wertstoffhof in Weilerswist "neue Ermittlungserkenntnisse der Mordkommission" ergeben hatten. Das hatte die Polizei am Donnerstagabend bestätigt.

"Vorbehaltlich einer noch ausstehenden rechtsmedizinischen Untersuchung bestehen nach bisherigem Sachstand keine berechtigten Zweifel daran, dass es sich hierbei um die 46-jährige Vermisste handelt", teilten die Ermittler dazu mit.

Seit Freitagabend ist klar: Bei der Leiche handelt es sich tatsächlich um die zweifache Mutter. Das habe eine rechtsmedizinische Untersuchung ergeben, so die Polizei.

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Im Zuge der weiteren Maßnahmen wurde außerdem der 51-jährige Ehemann der Frau festgenommen und ins Bonner Polizeipräsidium gebracht. Gegen ihn hätte sich "zwischenzeitlich aufgrund neuer Ermittlungsergebnisse der dringende Tatverdacht eines Tötungsdeliktes ergeben", erklären die Ordnungshüter. Der Mann habe sich bislang nicht zu den Vorwürfen äußern wollen, weswegen man auch noch keine Angaben zu einem möglichen Motiv machen könne, heißt es weiter.

Trotzdem wurde er am Freitagnachmittag auf Antrag der Bonner Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des Mordes aus niederen Beweggründen einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl gegen ihn. Der 51-Jährige wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die Kriminalpolizei hat auch das Gelände eines Recycling- und Wertstoffhofs in Weilerswist durchsucht.
Die Kriminalpolizei hat auch das Gelände eines Recycling- und Wertstoffhofs in Weilerswist durchsucht.  © Nonstopnews

Verdächtiger Ehemann gab noch TV-Interview

Erst am Donnerstag hatte der Verdächtige gegenüber RTL ein Interview gegeben und darin gesagt, dass er nicht wisse, "was Sache ist" und die Situation seit dem Verschwinden seiner Ehefrau für ihn und die gemeinsamen Kinder "relativ schwer" sei. Zudem betonte er, er habe sie "noch nie irgendwie angepackt oder sonst irgendwas".

Wann die Polizei weitere Details zu dem Leichenfund sowie den Ermittlungen bekanntgeben kann, ist noch unklar.

Erstmeldung: 30. September, 10.29 Uhr; zuletzt aktualisiert: 2. Oktober, 17.42 Uhr

Titelfoto: Bildmontage: NonstopNews, Fahndungsportal Polizei NRW

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