Vermisste 13-Jährige ist tot: Leiche in Brandenburg entdeckt, Verdächtiger gefasst

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Alglietzen - Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt: Die vermisste 13-jährige Lisa ist tot. Ein Verdächtiger wurde festgenommen.

Die Polizei sucht seit Freitag mit einer groß angelegten Suche nach der 13-Jährigen.
Die Polizei sucht seit Freitag mit einer groß angelegten Suche nach der 13-Jährigen.  © Manuel Genolet/dpa

Wie Bild berichtet, wurde die Leiche auf einem Gehöft in Altglietzen (Landkreis Märkisch-Oderland) gefunden - etwa 50 Kilometer von ihrem Zuhause entfernt.

Zunächst war unklar, ob es sich um die vermisste 13-Jährige aus Berlin-Marzahn handelt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelt es sich jedoch um das gesuchte Mädchen.

Einem RTL-Bericht zufolge soll nicht nur die tote Schülerin in dem leerstehenden Haus nahe der polnischen Grenze gewesen sein, sondern auch ein Mann.

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Der Mann habe sich selbst schwer verletzt und befinde sich in einem kritischen Zustand, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Das Mädchen wird seit Dienstag vermisst. Lisa T. hatte ihr Zuhause gegen 7.15 Uhr verlassen, um gegen 7.30 Uhr vom Barnimplatz zu ihrer Schule in der Sella-Hasse-Straße zu fahren.

Dort kam die 13-Jährige nie an. Noch am selben Tag veröffentlichte die Polizei eine Vermisstenmeldung mit Fotos. 

Die Spurensicherung am Tatort.
Die Spurensicherung am Tatort.  © Thomas Peise
Nahe der polnischen Grenze wurde die Leiche entdeckt.
Nahe der polnischen Grenze wurde die Leiche entdeckt.  © Thomas Peise

Polizei findet Leiche in Brandenburg

Am Freitag wendete sich die Polizei erneut an die Öffentlichkeit und intensivierte die Suche. Am Samstag waren allein rund 220 Einsatzkräfte an den Maßnahmen beteiligten. Dutzende Beamtinnen und Beamte der Einsatzhundertschaft und der Mordkommission waren in Marzahn-Hellersdorf unterwegs.

Die Ermittler gingen von Tür zu Tür, sprachen mit Anwohnern, verteilen Zeugenaufrufe und suchten die Umgebung ab. Zudem kamen Spürhunde, ein Hubschrauber und eine Unterwasserdrohne zum Einsatz.

Auch am Sonntag wurde die Suche mit rund 100 Beamten fortgeführt - mit tragischem Ende.

Erstmeldung um 17.49, aktualisiert um 18.02 Uhr

Titelfoto: Thomas Peise

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