"Cooles NRW" für Schutzbedürftige: Köln testet Ideen gegen Hitze-Wetter

Von Bettina Grönewald

Köln - Köln wird Modellstadt, um die Kommunen in Nordrhein-Westfalen gezielter gegen Hitze und weitere Folgen des Klimawandels zu schützen.

Köln soll Hitze-Modellstadt für ganz NRW werden. (Symbolbild)  © Henning Kaiser/dpa

Zusammen mit der Zurich Gruppe Deutschland solle anhand zahlreicher Daten ein entsprechender Investitionsfahrplan entstehen, kündigte NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (49, CDU) in Düsseldorf an.

Konkret gehe es etwa um Fragen wie: "Wo schaffen Verschattung, Begrünung, Entsiegelung und ein kluger Umgang mit Wasser den größten Schutz für Menschen und Infrastruktur?", erläuterte die Ministerin das Projekt "Cooles Nordrhein-Westfalen".

Genau dort werde zuerst angesetzt. "So machen wir unsere Städte und Gemeinden widerstandsfähiger gegen Hitze."

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Bis zu 25 priorisierte Standorte sollen in Köln untersucht werden. Im Fokus stehen Orte, an denen eine hohe Hitzebelastung auf besonders schutzbedürftige Menschen oder wichtige kommunale Funktionen trifft.

Dazu zählen etwa Schulen, Kindertagesstätten, Pflege- und Gesundheitseinrichtungen sowie stark genutzte öffentliche Räume.

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Modellprojekt für ganz Nordrhein-Westfalen

Fachleute bewerten unter anderem Verschattung, Versiegelung, Gebäudebelastung, Aufenthaltsqualität und vorhandene Schutzmaßnahmen.

Die Ergebnisse sollen dann als praxistauglicher Fahrplan für konkrete Investitionen aufbereitet werden und auf weitere Kommunen übertragbar sein.

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