Kardinal Woelki äußert sich zu Dom-Einritt und räumt mit Kosten-Irrglaube auf

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Von Christoph Driessen

Köln - Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki (70) hat betont, dass es auch weiterhin möglich sei, den Kölner Dom zum Gebet und zur inneren Einkehr kostenlos zu besuchen.

Kardinal Rainer Maria Woelki (70) ist seit 2014 Erzbischof von Köln sowie Metropolit der zugehörigen Kirchenprovinz.
Kardinal Rainer Maria Woelki (70) ist seit 2014 Erzbischof von Köln sowie Metropolit der zugehörigen Kirchenprovinz.  © Rolf Vennenbernd/dpa

"Der Dom ist und bleibt ein Gotteshaus. Und deshalb kann man ihn weiter ohne Eintritt besuchen, um zu beten, innezuhalten, zur Ruhe zu kommen", sagte Woelki der Deutschen Presse-Agentur.

Und weiter: "Das ist auch ein Angebot für Menschen, die auf dem Weg zur Arbeit sind, in der Stadt Besorgungen machen oder als Reisende vorbeikommen. Sie können wie früher einen kurzen Abstecher in den Dom machen, ohne dafür zu bezahlen."

Am Dienstag (1. September) ist es zwei Monate her, seit im Kölner Dom Eintritt eingeführt wurde. Die "Besichtigungsgebühr" beträgt zwölf Euro.

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Wer zum Beten in den Dom will, kann dagegen weiter kostenlos über einen Seiteneingang in die Kathedrale gelangen. Allerdings ist dort nur ein abgetrennter Teil des Innenraums zugänglich.

Viele Kritiker bedauern, dass es jetzt nicht mehr möglich sei, mal eben kurz im Dom vorbeizuschauen, so wie viele Kölnerinnen und Kölner das früher regelmäßig getan hätten.

Kurze Dom-Besuche in Köln weiter kostenlos möglich

Woelki betonte dagegen, dass sich dies nicht grundsätzlich geändert habe: Kurze Besuche seien durchaus kostenlos möglich. "Nur für die touristische Besichtigung des gesamten Innenraums muss man Eintritt zahlen."

Dieser Eintritt sei nötig geworden, um die steigenden Kosten für den Unterhalt des Weltkulturerbes Kölner Doms zu decken.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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