Shisha-Razzia in Köln: Zoll zieht Hunderte Kilo Tabak aus dem Verkehr

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Köln - Bei einer Razzia in mehreren Shishabars in Köln hat sich der Zoll am Wochenende Hunderte Kilogramm unversteuerten Tabak geschnappt. Auch die Monatsgehälter zahlreicher Bar-Angestellter wurden überprüft.

Für die Ermittler war der Einsatz in den 18 betroffenen Shishabars ein voller Erfolg.
Für die Ermittler war der Einsatz in den 18 betroffenen Shishabars ein voller Erfolg.  © Hauptzollamt Köln

Das Hauptaugenmerk der Kontrolle lag jedoch auf insgesamt 18 Shisha-Bars in der Innenstadt, Chorweiler, Nippes und Bayenthal.

Das Ergebnis: sage und schreibe 350 Kilogramm sichergestellter Tabak. Auf 250 davon stießen die Ermittler in einem einzigen Kellerraum einer Bar.

"Diese Menge Tabak hätte für eine gut gefüllte Wasserpfeife für alle Besucher einer restlos ausverkauften Kölner Lanxess Arena gereicht", machte der Zoll im Nachgang deutlich.

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Nach Angaben der Beamten seien unmittelbar danach Ermittlungsverfahren gegen sämtliche Barbetreibenden eingeleitet worden.

Auch der Arbeitsstatus zahlreicher Mitarbeitender stand im Rahmen der Einsätze auf dem Prüfstand. Zwei Arbeitgeber sollen den Ermittlungen zufolge keinen Mindestlohn gezahlt und auf die verpflichtende Stundenaufzeichnung verzichtet haben.

Der unversteuerte Tabak wurde zum Großteil in durchsichtigen Dosen gelagert.
Der unversteuerte Tabak wurde zum Großteil in durchsichtigen Dosen gelagert.  © Hauptzollamt Köln

"Sechs Servicekräfte gaben bei ihrer Befragung an, dass sie den ersten Tag in der jeweiligen Bar arbeiten oder nur gelegentlich mal einspringen würden. Das hören wir allerdings sehr oft, und es liegt nahe, dass sie von ihren Arbeitgebern nicht zur Sozialversicherung gemeldet und somit umgangssprachlich schwarz beschäftigt wurden", so der Sprecher.

Titelfoto: Hauptzollamt Köln

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